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31 Dezember 2008

Zählrunter

Hoffentlich sind nicht schon alle Raketen weg ;-)
Heute steppt bei uns der Bär. Werden wieder Gäste haben zu Silvester. Ganz arg liebe Gäste. Heri und ich werden zunächst am Silvesterlauf teilnehmen. Unsere Mädels werden uns am Straßenrand anfeuern und uns zu sensationellen Zeiten treiben ;-) Im Ernst: Ich finde es einfach immer wieder toll, wenn Kathrin sich aufrafft und da eine dreiviertel Stunde in der Kälte rumsteht. Für mich besonders gut: Sie nimmt mir 2 Minuten vor dem Start die Klamotten ab, so kann ich relativ warm starten. Apropos warm: Ich habe mich soeben entschieden in kurzen Hosen zu laufen. Trotz der rund 3 Grad Minus. Warm wird mir schon von ganz alleine!
Danach werden wir Männer die Wette vom letzten Jahr einlösen. Wir kochen unseren Damen ein fünfgängiges Menü. Das macht mir mehr Kopfzerbrechen als der Lauf ;-) Ich mache Funghi Porcini al Cartoccio nach dem Rezept eines guten Freundes. Mal schuen, wie die kleinen Pergamentpäckchen ankommen! Wir werden sehen.
Allen Mitlesern einen sauguten Rutsch heute nacht!!!
In diesem Sinne
Steinhart

27 Dezember 2008

Fette Tage

Wir leben in einem verdammt reichen Land ...
Aaaaaaahhhhh, was waren das für schöne Tage ....
Weihnachten ist einfach Erholung pur: Kein Telefonklingeln, kein Computer, viel Familie, viel leckerer Wein und gutes Essen! Ja, Leute, Steinhart feiert Ausnahmetage. Mal zwei, drei Tage nix Hirse und Quinoa, jetzt ist mal Fleisch angesagt gewesen u.s.w.
Wir haben es genossen! Natürlich bin ich auch ein bischen gelaufen. Und in Zwingelhausenl wurde mir mal wieder richtig vor Augen geführt, wie reich wir doch sind und auf welch verdammt hohen Niveau wir ständig klagen. Hier wird wohl Brot ans Wild verfüttert. Das bedeutet, daß dies aber auch erst mal im Überfluß produziert wurde. Bin sehr nachdenklich weitergelaufen ...
Allerdings weiß ich jetzt nicht, wie ich den Silvesterlauf gewuppt kriege. Habe rund 74 Kilo auf der Uhr. Ne ganze Menge. Ich gehe jetzt mal davon aus, daß ich so um die 43 Minuten brauchen werde. Drunter wäre schwer in Ordnung und unter 42 wäre einsame Spitzenklasse. Habe nämlich nicht mehr ganz so intensiv trainiert ;-)

Auch, wenn keiner mit mir wettet: Ich behaupte, daß keine 5 Mädels vor mir im Ziel sein werden. So fit bin ich dann doch noch :-)))
In diesem Sinne
Steinhart

24 Dezember 2008

Christbaum

Heiligabend - d.h. für viele Familienväter Aufbauarbeit. Hierzu bedient sich der männliche Teil der Bevölkerung der unterschiedlichsten Methoden. Und zwar unterschiedlich in Art, Wirkungsweise und Ergebnis. Im Laufe der Jahre wächst die Erfahrung und irgendwann erreicht man eine gewisse Souveränität, die sich in verschiedenen Situationen zeigt.
Ich gehe mittlerweile nach ff. bewährtem Muster vor:

1. Schritt: Nachbarn beobachten. Hier kann man manchmal wertvolle Hinweise erhalten. Leider nicht in diesem hoffnungslosen Fall: Der gute Nachbar hat wohl schon lange aufgegeben und baut mittlerweile - allerdings unfallfrei - nur noch im Freien auf um das gute Stück dann fertig montiert zum Schmücken ins Haus zu tragen. Zweckdienlich, aber doch völlig ohne Stil!
Herr Nachbar trägt das gute Stück ins Haus

2. Schritt: Andocken. Und zwar GERADE und sicher. Seit ich mir anno domini 1999 einen edlen Ständer von Krinner geleistet habe ist dies zur kinderleichten Übung geworden. Das Teil steht innert 2 Minuten. Stressfrei!!!
Angedockt ...

3. Schritt: Ablängen. Dazu bediene ich mich eines einfachen Tricks: Die Spitze wird mit dem Küchenmesser gekappt, entsprechend der Raumhöhe angepasst und mithilfe eines Streichholzes von des Meisters Hand wieder "angedübelt". Großartige Wirkung! Selbst Fachleute erkennen die Schummelei nicht ...
Durch des Meisters Hand angedübelte Christbaumspitze

4. Schritt: Endabnahme. Entsprechend den Raum- und Türverhältnissen wird die Endjustierung vorgenommen. Nachdem sichergestellt ist, daß kein Zweig in Gefahr ist erfolgt die Endabnahme von allerhöchster Stelle. Dazu ist einzig und allein die Ehefrau berechtigt!
Der Baum steht!

5. Schritt: Sichtschutz. Sind wir nicht alle noch kleine Kinder und lassen uns nur zu gerne überraschen? Dies ist nur durch umfangreiche Verhüllungsmaßnahmen für den Rest der Familie sicherzustellen. Uns dient hierzu seit ein paar Jahren ein Spannseil, welches die Klammern für zwei Leintücher aufnimmt. Nach Weihnachten werden daran wieder Gruß- u. Glückwunschkarten zu unterschiedlichsten Anlässen aufgehängt.
Steinhart'scher Christkindle-Sichtschutz

Nun kann der Baum geschmückt werden!!!
Fröhliche Weihnacht!

In diesem Sinne Steinhart

23 Dezember 2008

Frühlingsbote

Das letzte Photo dieses Plagegeistes ...
Ja, ist denn schon Frühling???
Man möchte es wirklich meinen. Ein untrüglicher Verkünder dieser willkommenen Jahreszeit ist doch normalerweise die gemeine Stechmücke (Culicidae). Aber was sucht dieses Tier denn heute (!), einen Tag vor Heiligabend, in unserer Wohnung? Vor zwei Tagen hat doch erst der Winter begonnen! Aber wir können sie leider nicht mehr befragen; Vadders neuer Hausschlappen war einfach zu groß und vor allem zu schnell für sie ...
In diesem Sinne
Steinhart

22 Dezember 2008

Gute Zeiten ...

Gähnend leere Kfz-Zulassungsstelle 2 Tage vor Weihnachten. Unglaublich ...
... zum Auto an- und ummelden etc. War heute auf der Zulassungsstelle, weil mich die "höhere Gewalt" nun zur Änderung meiner Adresse im Fahrzeugschein gezwungen hat. Übrigens unter Androhung der baldigen Entstempelung. Und weil ich den entsprechenden Termin total versemmelt hatte hieß es jetzt in einem Schreiben: "sofortige Betriebsuntersagung" u.s.w. Da hat Vaddern dann ganz schnell reagiert. Aber ganz schnell ..... :-)
Die Erfahrung sagte mir, daß ich so kurz vor Weihnachten wohl mit extremen Wartezeiten zu rechnen habe. Aber nix von alledem! Ich war der einzige!!!! Kaum zu glaube. Darauf angesprochen meinte eine Angestellte:" Das ist völlig unnormal. Normalerweise steppt hier um diese Zeit der Bär!

Die ersten Samtfußrüblinge sind da!!! Leider gibt es hier auch Pilzterroristen ...Nun denn. Gute Zeiten wohl auch wieder zum Pilzesammeln. Sofern sie denn von Passanten nicht einfach achtlos umgehauen werden. Heute beim Lauftraining führte mich mein Weg (bewußt) an eine für Samtfußrüblinge verdächtige Stelle. Und tatsächlich: Ein schönes Büschel stand da. Betonung liegt bei "stand". Da hat irgendein nixnutziger Zeitgenosse einfach diese wunderbaren Winterpilze rausgerupft und achtlos weggeworfen. Waren leider schon recht 'lommelig' und so konnte ich sie nicht mehr gebrauchen. Sehr schade! Hier müßte mal die Pilzpolizei eingreifen und diesen Pilzterroristen das Handwerk legen!
Aber die Botschaft heißt natürlich: Es wachsen wieder Pilze!!!!!!!!!!!
Gibt es eigentlich auch Wintersteinpilze?
In diesem Sinne
Steinhart

21 Dezember 2008

Laufkumpel

Heute war allerlausigstes Schmuddelwetter. Hatte null Bock zum Training. Und was sehen meine alten Augen im Online-Trainingstagebuch? Der Horst macht einen auf VW.
Er läuft und läuft und läuft .....
Ich blieb im warmen Zimmerchen und machte einen auf Poesie:

Horst beim Blut-Doping

Wenns lausig kalt ist drauß' im Forst,
dann läuft nur einer: Das ist Horst!
Ein andrer pennt oder hat Sex,
doch unser Horst ist unterwex.
Läuft auf höchstem Level schon:
Trainiert zum ersten Marathon
im September zu Berlin,
nur dort steht ihm nun noch der Sinn!
Bei diesem Ehrgeiz - glaubt es mir -
läuft der sicher unter vier!!!



Horst, Du hast meine allerhöchste Bewunderung!
In diesem Sinne
Dein Hase

21 Dezember 2008

Gib Melancholie keine Chance!

Unsere Kiki mit Tim Mälzer
Was für ein trister Sonntagnachmittag! Nebel und Regen ohne Ende .....
Wie erwärmend sind da doch die Photos, die ich soeben aus München erhalten habe! Unsere "Kleine" war mit Freunden beim Finale der (VOX-)Fernseh-Kochserie "Mein Restaurant". Und wie die VIPs halt so sind: Man stellt sich gerne zusammen vor die Presse.
Unsere Kiki mit Christian Clerici
Kiki kann halt nicht "Nein" sagen und schlägt Bitten um ein Photo nur selten aus ..... So auch hier ;-)
Wie schön, die fröhlich-lachenden Augen unserer Tochter im fernen München zu sehen!
In diesem Sinne
Steinhart

20 Dezember 2008

Sanfter Riese vs. greise Boxlegende

Walujew vs. Holyfield / photographiert direkt vom LCD-Fernsehbildschirm

Welch ein heißer Kampf, Boxen vom Allerfeinsten. Härte, verbissener Kampf bis zum letzten Blutstropfen, knisternede Spannung bis zur letzten Sekunde .... von alledem war nix zu sehen. Nikolaj Walujew gegen den großen Evander Holyfield: Ein Kampf, den eigentlich keiner sehen wollte; ein Kampf, den keiner wirklich braucht. Und dennoch hab ich natürlich eingeschaltet.
Walujew vs. Holyfield / photographiert direkt vom LCD-Fernsehbildschirm
Allerdings sollte man solche an sich gewaltfreien Kämpfe für Kinder unter drei Jahren verbieten: Sie finden einfach zu spät statt.
Das sind Momente, an denen ich mich an die Nächte erinnere, in denen wir in Deutschland wegen Muhammad Ali - vormals Cassius Clay - aufgestanden sind! Selbst mein Dad, der sonst nun wirklich kein Sportbegeisterter war, saß mit uns nachts um halb drei am SW-Fernseher. Unvergesslich die Kämpfe gegen Sonny Liston, Joe Frazier und George Foreman. Aber auch gegen Mildenberger in Frankfurt. Das war noch Boxen!!!
Unvergesslich in diesem Zusammenhang aber auch der Abend in München: Anläßlich eines Konzerts des von mir so verehrten Lionel Hampton mit meinen Freunden Joachim Gaiser (alias 'Shaking Daddes', Leadsänger von 'KIZ') und Nikolaus Fuchs saß ich nur wenige Sitze entfernt von Muhammad Ali und seinem ganzen Clan!!! Übrigens hatte Joachim nur ein paar Jahre später einen Nummer-Eins-Titel in Deutschland mit "Die Sennerin vom Königsee". Den Titel kennt fast jeder, der die Neue Deutsche Welle irgendwie verfolgt hat bzw. die wichtigsten Titel aus dieser Zeit kennt.
Joachim ist leider 2004 viel zu früh nach schwerer Krankheit verstorben.

Nun ja, wir haben damals jedenfalls nicht nur unser Boxidol live gesehen, sondern haben auch noch Lionel Hampton persönlich gesprochen. Damals hießen sogar meine beiden ersten Autos 'Hamp I' und 'Hamp II' und wurden entsprechend mit großen Lettern gekennzeichnet. Hamp, diese Jazz-Legende des Swings, ist ja nun leider auch nicht mehr unter uns. Und die Autos ebenso ...
Ich leg jetzt einfach mal ne Scheibe von Hamp auf. Sollte ganz gut passen zum Gelben Muskateller vom jungen Triebaumer ;-)
In diesem Sinne
Steinhart

20 Dezember 2008

Gänsebesen

Gansessen im Besen der Familie Bauerle auf dem Schmidener Feld
Die kleinen Sünden bestraft der liebe Gott bekanntlich sofort: 1,5 Kilo Zugewinn bei der heutigen Wiegeprozedur - das ist der Preis gewesen für das leckere Essen der gestrigen Weihnachtsfeier. Die fand statt im Bauerle'schen Gänsebesen auf dem Schmidener Feld. Köstlich! Da konnte ich doch wirklich nicht anders, als mal wieder richtig reinhauen ..... ;-)
In diesem Sinne
Steinhart

18 Dezember 2008

Sauerei

Soeben auf SWR3, nach dem fröhlichen 3:0 des VfB gegen Standard Lüttich, gelernt:
Wir essen im Laufe eines Menschenlebens im Durchschnitt

7 Rinder, 600 Hühner und 22 Schweine

So weit so gut. Ich senke den Schnitt mit Sicherheit sehr, sehr deutlich. Schon immer und seit diesem Jahr sowieso. Was aber besonders schlimm ist, daß männliche Schweine zur Mast kastriert werden. Und zwar ohne Betäubung!!! Man war doch tatsächlich bislang der Meinung, daß Ferkel keine Schmerzen spüren würden. Der erbärmliche Schrei sei ein natürlicher Reflex, der allein schon durch die Entfernung vom Mutterschwein ausgelöst wird ......
Nur gut, daß wir Menschen keine Schweine sind. Oder vielleicht doch???

Bin mir da überhaupt nicht mehr sicher und jetzt sehr nachdenklich.
In diesem Sinne
Steinhart

17 Dezember 2008

Freude

Freude pur
Gibt es etwas schöneres, als gute Musik und guten Wein?
Ja, klar, es gibt schöneres. Aber im Moment eben nicht ;-)
Ich sitze hier - und bin gerührt. Gerührt von so viel Schönheit. Das Buch ("Nachtzug nach Lissabon") habe ich schon vor etwa zwanzig Minuten zur Seite gelegt. Zu lecker der Bordeaux. Zu schön die wunderbare Musik.
Ein 03er "Château Rollan de By" ist es, der meinem Gaumen schmeichelt. Aber es ist Händel, der mein Herz rührt. Seine Orgelkonzerte Op. 4: Eingespielt von der Academy of Ancient Music unter Leitung von Richard Egarr.
Es gibt Weine, die sind einfach nur belanglos. Nichts sagend.
Es gibt CD-Aufnahmen, die sind irgendwie beliebig. Schwammig, austauschbar, charakterlos.
Ich genieße heute das Gegenteil. Ich wünsche mir, daß die Musik nicht enden möge. Und der Wein dazu nie versiege ..... Kein großer Stoff, okay. Aber paßt auf eine eigenartige Weise genau zu dieser wunderbaren Orgelmusik. Aaaaahhhhhh ........

Mein Leben ist so unendlich reich. Nur ein paar Tage zurück: Da war ich am Samstag mit wunderbaren Menschen zusammen, meinen Freunden vom Stuttgarter Weinleben. Und wir feierten, wir zelebrierten den Wein! Wir genossen unsere nunmehr schon traditionelle alljährliche Lieblingswein-Probe. Was waren das für edle Gewächse. Noch in der Erinnerung könnte ich Tränen des Glücks weinen! Haltet mich für sentimental, Leute, haltet mich für einen Spinner, haltet mich für total durchgeknallt. Von allem ist etwas wahres dabei ;-)
Und das ist auch gut so!
In diesem Sinne
Steinhart

17 Dezember 2008

Geschäfte

hetzen
eilen
unter druck stehen

ankommen
ruhe finden
für sich sein
sich öffnen
sich frei machen
in die tiefe gehen
abwarten

dem druck nachgeben
kommen lassen
lassen können
fallen lassen
sich verströmen
sich verschwenden
ein stück von sich hergeben
raum schaffen
leer werden

sich ausdrücken
dem gestaltlosen gestalt geben
formen prägen
zeichen setzen
erkennen, was in mir steckt
zu dem stehen, was ich gemacht habe
hinter sich lassen

abschied nehmen
aufrichten
nicht mehr nach hinten sehen
aufbrechen
türen öffnen
fenster aufreißen
frischen wind spüren
aufatmen
sich auf´s nächste mal freuen



Na, wer weiß, was hier beschrieben wird?
Ist nicht von mir; hab ich gefunden.
Und zwar unter u.a. URL.
Findet, so werdet Ihr suchen!
In diesem Sinne
Steinhart

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/Default.aspx?t=19886&page=1

10 Dezember 2008

Lyon 0 Bayern 3

Daß meine Bayern so stark sind hätte ich jetzt aber auch nicht geglaubt.
Es ist Halbzeit in Lyon. Und der große FC Bayern führt mit 3:0.

Dies war eine Information für all diejenigen unter der geneigten Leserschaft, die erst jetzt nachhause kommen und wie immer zuerst mal hier vorbeigucken.
Aber das beste kommt jetzt: Das Spiel ist ja noch gar nicht vorüber ...

:)

In diesem Sinne
Steinhart


10 Dezember 2008

Sauwetter miserabliges

Überzuckerte Etzwiesen in Backnang
Heimeliges Großaspach erscheint am Horizont
Bei solch einem Wetter jagt man doch nicht mal nen Hund vors Haus ... Höchstens sich selbst. Zumindest wenn es ums Training geht ;-)
War also laufen heute. Trotz dem Sauwetter, dem miserabligen. Kalt war's. Aber scheeeee!!!!
Und Schneeeee :-)))) Zwar noch nicht sehr viel, aber ich bin ja ein großer Schneeflockenanhänger. Wenn's draußen schneit bin ich kaum zu halten. Da will ich raus an die Luft. Besonders schön ist es nachts. Vielleicht so gegen 23 Uhr oder so. Spaziergang im Schneegestöber. Aaaaaaaahhhhh.....
Heute hat es leider nur zum lokalen Zuckerguß auf den Wiesen gereicht. Zumindest bis jetzt.
Etwa 11 Kilometer hat mein Tacho angezeigt, als ich am Ende eines sehr bergigen Laufes beim Buchhändler meines Vertrauens einlief. Großes Hallo und Palaver. Hab ein Buch bestellt, welches mir ein guter Freund wärmstens empfohlen hat. Bin ja mal gespannt. Zumal ich Romane i.d.R. gar nie nicht lese. Nun probieren wir's halt mal mit 'Nachtzug nach Lissabon'.
Jetzt lasse ich's mir gut gehen: Lecker SB trocken von Roth - und ab 20.30 Uhr Fußball gucken. Großen Fußball. Auf SAT1 gibt man heute den großen FCB. Ich unke mal ein 1:2. Aus Sicht von Lyon.
In diesem Sinne
Steinhart

P.S. Der Roth wird langsam zum Monster. Zum alles überragenden Leckermonster .....

10 Dezember 2008

Besinnliches

Ein chinesisches Sprichtwort sagt: Jedes Ding hat verschiedene Seiten. Eine, die Du siehst, und eine, die ich sehe. Und da gibt es stets noch eine Seite, die wir beide nicht sehen!
In diesem Sinne wünsche ich allen, die momentan vielleicht den einen oder anderen Strauß ausfechten, die Kraft und auch Überlegenheit, genau diese dritte Seite zu entdecken.
In diesem Sinne
Steinhart

07 Dezember 2008

Nikolauslauf

Welchem Namenspatron dieser Lauf in Ilsfeld gewidmet ist, dürfte unschwer zu erkennen sein ...
Heute stand endlich mal wieder eine Laufveranstaltung auf dem Plan. Wer diesem LÖauf in Ilsfeld als Patron seinen Namen gab ist auf nebenstehendem Photo unschwer zu erkennen. Die Gruppe (Nikolaus AG) hatte im übrigen nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun ;-)
Ich selbst war sehr zufrieden nach einer Woche ohne Training: Meine 40:57 bedeuteten fast Saisonbestleistung (7 Sek. langsamer als in Schwaikheim), und das bei dieser sehr anspruchsvollen Strecke. Mit Platz 63 von 385 Männern und Platz 5 von 69 in der AK50. Ich bin in Ilsfeld schon einmal 1999 gelaufen: Damals waren es 41:32 und ich war 9 Jahre jünger. Da könnt' ich mich doch glatt wieder mal selbst vom Platz tragen ..... :))
Nudelhorst im Ziel: "Ich seh gut aus - ich bin gut drauf - ich bin okay!"
Besonders stark lief heute auch Nudelhorst aus Neckarwestheim. Mit 47:42 lief er persönliche Bestzeit und mit Platz 197 belegte er einen phantastischen Platz in der vorderen Hälfte des starken Läuferfeldes!
Das naßkalte Matschwetter hat Tradition in Ilsfeld
Bei dieser Witterung mit all dem Schlamm auf dem Weg war das alles ganz gewiß kein Zuckerschlecken! Und das Beste: Nudelhorst sah im Ziel noch verdammt gut aus!!! Das läßt noch einiges an verborgenem Potential erahnen. Gratuliere nochmals herzlich zu dieser Leistung!
Anschließend gings dann noch nach Neckarwestheim um das Laufergebnis gebührend zu feiern. So ganz nebenbei kochte uns sein Sohn Moritz phantastische Spätzle, welche zusammen mit Silkes Geschnetzeltem unsere Kohlehydratspeicher wieder ganz schnell auffüllten.
Schön wenn man solche Freunde hat!
In diesem Sinne
Steinhart

06 Dezember 2008

Nikolausi

Nikolausi zu Besuch bei Muttern
Wie man unschwer erkennen kann war der Nikolausi heute unterwegens ...
Er hat auch meiner Mutti ein B'süchle abgestattet und eine Kleinigkeit vorbeigebracht ;-)
Auch Steinhart hätte etwas bekommen:
Stutenkerl & Co.
Einen Stutenkerl - so, wie er ganz vorne in der Cellophanhülle zu sehen ist. Aber leider essen wir ja solche Leckerlis derzeit nicht :(
Aber es werden Tage kommen, von denen wir einmal sagen werden, sie waren nicht so entbehrungsreich .....
In diesem Sinne
Steinhart

05 Dezember 2008

Barockmarkt, Blues und Bayern

Schöne Stimmung auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt
Gestern war ich wieder einmal auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg. Liegt halt so schön um die Ecke, wenn ich in LB zu tun habe ..... Macht aber auch immer wieder großen Spaß. War am Spätnachmittag recht stimmungsvoll.
Am Abend war dann nach dem letzten Kunden mit meinem kleinen Bruder im Cassiopeia. Der Laden war gerammelt voll und entsprechend tolle Stimmung. Die Künstler haben sich gegenseitig überboten! Besonders angetan war ich von Pink's "Dear Mister President", das von Jutta hinreißend schön gesungen und u.a. von unserem guten Freund Peter begleitet wurde.
Live on Stage im Stuttgarter Cassiopeia: Peter & Valentin
Absolute Spitzenklasse war das! Ganz toll dann am Ende auch Peter an der Gitarre und Valentin an der Mundharmonika!!!
Wir haben den Abend, auch wenn wir erst gegen 22 Uhr kamen, sehr genossen! Da war es dann nicht soooo schlimm, daß ich heute morgen bereits um 5.30 Uhr rausmußte um rechtzeitig um 6.45 Uhr zum BNI-Frühstück im Stuttgarter Theaterhaus sein zu können ;-)
Allerdings wurde mein Tag dann doch recht lang: Erst um 20.15 Uhr kam ich bei unserer Tochter an um dort dem großen FC Bayern bei seiner Arbeit zuzusehen. Aber es hat sich gelohnt: Ein hochklassiges Spiel beider Mannschaften!!! Mit glücklichem, aber auch mit entsprechendem Nachdruck hart erkämpften Ausgang! 2:1 gegen Hoffenheim. Wer hätte vor Jahresfrist gedacht, daß dieses Spiel mitten in der Saison (!) in rund 170 Länder übertragen würde und wir nach dem Siegtreffer das ganze Stadion im Siegestaumel erlebten???
Respekt und Anerkennung für den Emporkömmling und immer noch Spitzenreiter Hoffenheim. Der große FCB steht aber endlich wieder da, wo er hin gehört: An der Spitze - punktgleich mit Platz 1.
In diesem Sinne
Steinhart

03 Dezember 2008

Lebenstüchtige Töchter

Weihnachtlich präparierte Verkehrsinsel in Ludwigsburg
Ja, ist denn schon Weihnachten?
In Ludwigsburg wird man derzeit schon sehr gut eingestimmt aufs bevorstehende Fest.
Bei uns war aber quasi gestern schon Weihnachten: Unsere Nadine hat ihre Prüfungsnoten zur Groß- und Außenhandelskauffrau erhalten: 1,6 im Schnitt - und als einzige einen Preis dafür erhalten!!!
Ich kann da zwar gar nix für - aber irgendwie stolz sind wir schon auf unser Kind ;-)
Überhaupt: Was gibt es schöneres für ein Elternherz, als zu beobachten, daß alle Kinder ihren Weg gehen und hoffnungsfroh in die Zukunft blicken können? So ist das nun bei uns. Und ich betrachte dies als ein ganz großes Glück!
In diesem Sinne
Steinhart

01 Dezember 2008

Im Jazzclub

Der Tag begann soooo schmerzhaft!
Es war gegen 6 Uhr und ich wachte auf (nach knapp 2 Std. Schlaf), vor Schmerz geschüttelt durch einen extremen Wadenkrampf. Ich kenne ja sowas eigentlich nicht und solch einen Schmerz schon mal gar nicht. Der Krampf war dann allerdings so heftig, daß ich quasi den ganzen Tag noch "davon hatte" ;-) Ich konnte am gestrigen Sonntag also tatsächlich nicht laufen. Eigentlich hätten es ja rund 25 km werden sollen! Mist!!!
Kristjan Randalu im Scala
Aber der restliche Tag ließ das doch alles schnell vergessen. Zunächst spielten T., M., E. und N. mit mir "Texas Hold 'em" - einer speziellen Poker-Version. Machte einen Riesen Spaß! Auch wenn ich keine einzige Runde gewinnen konnte ;-) Waren halt verdammt harte Gegner!!!
Am Abend ging es wieder nach LB. Dieses Mal in den JAZZclub in der Musikhalle. Es spielten Olivia Trummer, Bodek Janke und Kristjan Randalu. Und es war das erste Jazz-Konzert, das Nadine und Eddie besuchten. Es gibt einfachere Einstiege in diese wunderbare Musikrichtung. Aber es hat den beiden wohl sehr gefallen. Vielleicht sollte ich den beiden doch mal Eric Dolphy auflegen ... ;-)
Kristjan Randalu im Scala

Es hat mir große Freude bereitet, die beiden neben mir sitzen zu sehen und gemeinsam den jungen Künstlern zuzuhören!!! Hoffentlich haben wir dazu noch häufiger Gelegenheiten.
In diesem Sinne
Steinhart