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31 Juli 2009

Ab in die Provence - nur noch 52 Tage bis Berlin

Wunderschönes Plätzle mit Blick auf Weissach im Tal
Verspürt man beim Anblick dieses wunderbaren Plätzles nicht den unwiderstehlichen Drang, Platz zu nehmen, die Beine auszustrecken und einfach mal tief auszuatmen die Seele baumeln zu lassen?
Vielleicht fühlte ich neulich, als ich hier vorbei lief, auch nur so, weil ich urlaubsreif bin ;-)
Quasi reif für die Insel. Nur, daß wir heute abend nicht auf eine Insel fahren, sondern in die
Steinhart und Steinhart seine Frau vor dem Giganten der Provence, dem solitären Mont Ventoux
Provence an unseren so geliebten Mont Ventoux. Wollen mal sehen, ob nach all dem Trubel um die Tour de France auch noch alle Steine oben liegen .....
Ich verabschiede mich heute von meiner geneigten Leserschaft für ein paar hoffentlich erholsame Tage. Wir werden Nuschl, unseren neuen Falter, auf Herz und Nieren testen :-) Dazu brauchts natürlich auch mal nen Regentag. Aber muß ja nicht in diesem Urlaub sein!
In diesem Sinne
Steinhart

30 Juli 2009

Steinhart läuft rund - nur noch 53 Tage bis Berlin

Steinhart läuft rund
Endlich habe ich wieder ein gewisses Laufgefühl! Das Gefühl, leicht zu laufen und vor allem auch das Gefühl, mein doch gewaltiges Ziel einer Marathonzeit von 2:59 - X zu erreichen ;-)
Auslöser für diese Zuversicht sind die immer lockerer zu bewältigenden Trainingsvorgaben wie z.B. zuletzt 5 x 1.000 m. Diese sollte ich ja in jeweils 3:55 min laufen. Ich machte die Runden gegen alle Erwartung recht locker in Zeiten zwischen 3:46 und 3:50. Dazwischen lagen jeweil 400 m lockeres Traben.
Also alle Zeichen auf Grün bzw. Bestzeit in Berlin! :-)))))

In diesem Sinne
Steinhart

26 Juli 2009

Am Neckar - noch 57 Tage bis Berlin

Der Wolkengenerator
Bin heute morgen doch tatsächlich um 6:45 Uhr auf der Bahn gewesen!!! Trotz des langen weinreichen Abends gestern und der entsprechend kurzen Nacht .... Aber nur die Harten kommen eben in den Garten!
Nach rund 6 km kam ich zurück, wo bereits Caren auf mich zur Weiterfahrt nach Neckarwestheim wartete. Ab gings Richtung Wolkengenerator, den ich im übrigen schon beim o.a. Training von der Bahn aus sehen konnte! So weiß ich immer, wo der Horst gerade läuft ;-)
In Neckarwestheim trafen wir dann auf unseren heutigen bereits äußerst munteren Laufguide. Er führte uns zunächst mit dem Auto (!????) runter zum Neckar. Dort liefen wir dann 25 km links und rechts des Neckars.
Meine Laufgruppe
Unterwegs wurden wir auch noch Zeuge einer recht großen Bergungsaktion an den Gestaden des Schwabenstromes. Am nächsten Tag war dann zu lesen, daß man zwei gestohlene Autos aus dem Neckar gefischt hatte. Sachen gibt's ....
Ein schöner Lauf war das - und der Tag fing ja gerade erst an!!!
Carpe Diem! Nutze den Tag!
In diesem Sinne
Steinhart

24 Juli 2009

Sieht irgendwie gut aus - noch 59 Tage bis Berlin

Nur vom Feinsten: Textilwaschanlage mit entmineralisiertem Osmosewasser!
Unser Benz ist jetzt schon wieder 5 Wochen alt. Und mir gefällt er immer noch ausgesprochen gut! Heute, nach ca. 3.500 km, war ich zum ersten Male in der Waschanlage. Haben hier eine Textilwaschanlage, welche ja deutlich schonender ist als andere. So saget se halt.
Und die Schlußspülung arbeitet sogar mit entmineralisiertem Osmosewasser!!! Ich finde, das Beste ist gerade gut genug für unser Autole. Spaß beiseite: Für 6 EUR eine wirklich perfekte Wäsche. Echt super! Das Ergebnis läßt sich dann ja auch sehen, oder?Heute habe ich zum ersten Male das Gefühl, es könnte vielleicht doch klappen mit den 3 Stunden in Berlin. Mußte heute 12 km im 4:30er-Tempo laufen. Und ich blieb voll im Korridor. Das erste Mal seit Trainingsbeginn. Juhuuu! Das Training wirkt ...
Volles Programm am Wochenende:
Samstag früh eine flotte Trainingseinheit, dann Vorbereitungen für die Rieslingprobe bei uns im Hause. Um 13:30 Uhr dann Tour-de-France gucken mit Thomas, meinem Ex-Nachbarn und angestammtem Windschatten ;-) Bis 15 Uhr werden alle Gäste erwartet und dann haben wir volles Programm bis in den späten Abend :-) Sonntag früh um 6:45 Uhr ca. 5 km laufen, 7:30 Uhr kommt Caren aus Esslingen und wir fahren zusammen zu Horst nach Neckarwestheim.
Dort laufen wir etwa 25 km. Zusammen machts einfach mehr Spaß! Zurück in BK etwa gegen 11 Uhr, duschen und gemeinsames Frühstück mit C., unseren Übernachtungsgästen und meiner guten Ehefrau. Um 14:30 geht es mit T. und S. gen Schwaikheim. Dort Rhoneverkostung im kleinen Rahmen im einem guten Freund seiner Mutter ihrem Garten. Von dort geht es am Abend nach Winterbach um dort um 20 Uhr Gerhard Polt LIVE zu erleben!!! Das wird ein Riesenspaß!
Ich denke, dies Wochenende ist ideal organisiert :-) Ideale Basis, um nach der darauffolgenden Woche ganz entspannt ein bissele in den Urlaub zu fahren ...
In diesem Sinne
Steinhart

22 Juli 2009

Platt - noch 61 Tage bis Berlin

Platt, platter, am allertotalplattesten ... So fühle ich mich heute nach 100 Minuten "Jogging" und etwa 15,5 Kilometern. Total im Eimer.
Amazone in der Murr
Hatte kaum mehr Blicke für die schönen Dinge um mich rum wie z.B. diese junge Amazone inmitten der an dieser Stelle wunderschönen Murr. Kein Wunder bei der Schwüle. Und ich Oberknalldepp lauf um 15 Uhr, weil ich mir eingebildet hatte, abends um 18 Uhr noch zur Sportabzeichengruppe zu gehen ... So ein Schmarren. Das habe ich nun davon: Eigentlich hätten es bei meiner Trainingsvorgabe etwa 17 km werden müssen. Hab ich nicht geschafft. Dafür aber etwa 183 mal mit Günter gesprochen. Und Günter ist, wie die treue Leserschaft weiß, mein Schweinehund :-)
Und der muckt z.Zt. öfters mal ein wenig auf. Dann gibts was aufs Maul und gut is.
Etwas Mentaltraining schadet zwischendurch keineswegs ...
In diesem Sinne
Steinhart


21 Juli 2009

"Schatz der passt da nie rein" - nur noch 62 Tage bis Berlin

Schatz, der paßt da nie rein .... und er paßt doch!
Bin ja noch einen kleinen Bericht zur Garagenparty schuldig. Auslöser war meine liebe Gattin: "Schatz, der paßt da nie rein!" oder sowas ähnliches meinte sie, als sie von meinem Vorhaben hörte, den neuen Benz in der Garage parken zu wollen. Man muß wissen, daß ich zuletzt mein Fahrrad nicht mehr so ganz einfach aus der Garage holen konnte, geschweige denn, unfallfrei an meine Werkzuegbank zu gelangen. Aber solcherlei Sprüche stacheln meinen Ehrgeiz natürlich immens an. Mein treues Weib kennt mich halt. Schnell wurde daraus eine Wette und um mich zusätzlich unter Druck zu setzen kündigte ich für den Erfolgsfall gleich mal bei meinen Nachbarn und Hausmitbewohnern eine entsprechende Garagenparty an. Ist ja auch extrem kommunikativ und verhältnisförderlich ;) Als Termin wurde der 15.07. festgezurrt.
Ein voller Erfolg: Garagenparty bei Steinhart
Meine männlichen Mitbewohnern konnten angesichts meiner vollkommen zugestellten Garage kaum an sich halten. Keiner hielt das, was nun passieren sollte, wirklich für möglich. Aber Steinhart ist ehrgeizig! Innerhalb von wenigen Tagen war der Fisch geputzt: Das Klavier wurde von unserer Tochter mithilfe zweier bärenstarker Security-Jungs wie nix aus der Garage gehievt und in die eigene Wohnung verfrachtet, die Kühltruhe komplett entsorgt und anschließend 23 (in Worten: Dreiundzwanzig) Umzugkartons bzw. deren Inhalte auf der Kreismülldeponie entsorgt. Was man 5 Jahre lang nicht gebraucht hat braucht mir nicht mehr den Weg verstellen!!! :-))
Die letzte und auch wohl schwierigste Übung war einen kräftig gebauten Schrank aus der Gründerzeit zu zerlegen bzw. zu zerhämmern! 300 Kilo wog das Teil! Danach noch die Fahrräder aufgehängt, es sind ja glücklicherweise nur derer acht (inkl. zweier Tandems). Mein Bruder half beim Austüfteln und Bohren. Und nun? Nun habe ich eine freie Garage in der der Benz Platz hat!!!
Und wir hatten ne tolle Party, anläßlich der ich von den Gästen auch noch per Urkunde zum "Obergaragenaufräumer" der Lerchenstraße 13 ernannt wurde! Herrliche Idee, die von Witz und Geist zeugt. Hat mir sehr gefallen.
Die Party war dann ein voller Erfolg. Man kommt sich halt doch ein wenig näher bei so etwas. Meiner Kathrin an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank für die ganze Backerei für diesen Abend!!! Bussi :)
In diesem Sinne
Steinhart

Zum Sport:
Sitze bei einem kühlen Hefeweizen und immer noch knapp 27 (aber sauschwülen) Grad um 21:30 auf dem Balkönsche und lass et mir jut jan :) Bin noch recht platt vom heutigen Intervalltraining: 10 x 400 m à 90 Sec. mit jeweils 2 Min. Trabpause. Das Dumme war nur, daß ich das aus zeitlichen Gründen gegen 15 Uhr laufen mußte, just als der Backnanger Hitzeglutofen seinen Zenit erreichte.

20 Juli 2009

Noch 63 Tage bis Berlin

So langsam gewöhne ich mich an das harte Training. Aber auch die heutige Einheit war immer noch mühsam, obwohl sie mit 70 Min und knapp 12 km nicht wirklich schnell oder lang war. Es ist halt die Summe, die es momentan macht. Und die Tatsache, daß die Trainingswoche nur noch 1 Ruhetag kennt :(
Blaubeeren die Erste: So hängen sie im Juli im WaldBlaubeeren die Zweite: So legt sie mir Kathrin auf den TellerBlaubeeren die Dritte: So roll ich mir die Pfannkuchen zusammen. Schllllleck!!! Gibt's was Feineres?
Aber ansonsten gab es ein lukullisches Hochlicht: Pfannkuchen mit selbst gebrockten Blaubeeren!!! Hmmmmm, schllllleck!!!! Das glich wieder so manche Mühsal aus! Dazu gab es noch ein wenig Rest-MasAmiel (Danke, Böckser!) und danach noch ein leckeres Salvator von Paulaner. Damit stimmt der Nährwerthaushalt wieder ;-)
In diesem Sinne
Steinhart

19 Juli 2009

Noch 64 Tage bis Berlin

Irgendwie hab ich wohl einen "Hau" weg ... Da war ich gestern abend bis um 23 Uhr in Nellingen aufm Backhäuslefescht. Mit guten Freunden versteht sich. Mit allem, was da so dazu gehört ;-) Kam also erst gegen 00:30 Uhr in die Heia. Recht spät, wenn man bereits um 6:30 Uhr seinen Kumpel zum Pilzesammeln abholen will .... Nun denn, ich war pünktlich. Müde, aber pünktlich. Gefunden haben wir allerdings recht wenig. Das Ergebnis bei 65 Kilometern Fahrt: Eine gute Handvoll Pfiffis, 3 Goldröhrlinge, 1 rötlichen Bergsemmelstoppel. Und weil es gar so wenige waren, haben wor noch ein paar Rotfüßlinge "eingepackt" ;-) Aber wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel! Und Thomas hat es wohl auch gefreut, daß er nun seiner Moni ein Omelett zaubern kann ;-)

Also: 5 Std. Schlaf, 1 halbe Banane zum Frühstück und nach einer Heißhungerattacke 1 Schachtel "Granada": Es gab schon bessere Voraussetzungen für nen langen Dauerlauf :-)
Was soll´s: Es lief insgesamt recht gut bislang :-) Hatte mir vorher überlegt, mal was ganz anderes zu laufen: ich trinke hier mit 10ern.
Halbzeit in Hanweiler: Man kommt ganz schön rum bei einem Marathontraining ;-)
Bin also heute 27 km gelaufen; mit ca. 147 Pulsschlägen/min. Hatte mir überlegt, mal einfach in die Ferne zu laufen. Auf Strecken, die ich nicht kenne. Einfach mal gucken, wie weit man nach 13,5 km kommt. In diesem Falle war es das Ortsende von Hanweiler (Ri. Korber Kopf). Auf dem Weg dahin und logischerweise auch zurück benutzte ich die neue B14-Ortsumfahrung von Winnenden. Noch alles jungfräulich, da ja noch nicht für den Verkehr freigegeben. Dachte, ich könne durch den Tunnel laufen, ging aber nicht.
Die neue Ortsumfahrung von Winnenden: Noch kann man hier herrlich laufen ...
So mußte ich halt oben drüber. War trotz der Strecken-Abwechslung alles in allem ganz schön hart! Mein "Tacho" geht etwa 5% nach und dies bedeutet, daß ich insgesamt wohl um die 28,5 km gelaufen bin. Etwa alle 15 Min. ertappte ich mich dabei wie ich mit Günter sprach. Günter ist mein Schweinehund und der sagt mir immer so blöde Dinge wie "Spinnst Du eigentlich?", "Zuhause auf dem Sofa ists doch sooo gemütlich ..." oder "Da vorne ist eine Bushaltestelle. Investiere 1,90 EUR und verbringe einen entspannten Nachmittag"
So gesehen ist ein Marathontraining in Wahrheit nix anderes als ein reines Willenstraining. Quasi ein mentales Nahkampftraining!!! Und gestern habe ich dabei gegen Günter gewonnen. Und zwar deutlich ;-)
In diesem Sinne
Steinhart

Meine 1. Trainingswoche: 79,48 km / 7:21 Std

19 Juli 2009

Noch 65 Tage bis Berlin

Regen ist oft Gift für ein schönes Feschtle ...
Komme soeben vom Backhausfeschtle in Nellingen zurück. War ein schönes Fest, aber durch die kühlen Temperaturen waren wohl einige mögliche Besucher abgeschreckt worden. Der zwischenzeitliche Regen tat ebenso sein übriges. Sehr schade für diesen agilen Verein! Unser Freund P. spielte mit seiner Gruppe mehr als 3 Stunden lang und begeisterte das musikalische Fußvolk!
Heute war mal eine etwas lockere Trainingseinheit angesagt: 70 Min. im 5:45er-Tempo. Kein Problem. Aber gerade da droht die Gefahr: Man überzieht da sehr schnell. Und genau das ist mir passiert :( Bin in 5:32 gelaufen, also viel zu schnell. Werde also morgen beim 27km-Lauf ordentlich büßen müssen ;-)
Aber davor gehts morgen früh um halb sieben noch in die Pilze! Und da werde ich mal wieder Pfifferlinge jagen und auch schöne Steinpilze ;-)
In diesem Sinne
Steinhart

17 Juli 2009

Noch 66 Tage bis Berlin

Heute mußte ich nen 10er laufen. Im 4:40er-Tempo. Habs nicht ganz geschafft: a) bin ich lediglich nur knapp 9 km gelaufen und b) lediglich im 4:47er-Tempo. Irgendwie hat auch der plötzlich (nicht ganz unvorhersehbare) einsetzende starke Regen eine Rolle gespielt. Das vorgegebene Tempo empfinde ich z.Zt. einfach für viel zu schnell für mich. Aber ich denke, meine Erfahrung und meine gute Grundlage wird mir hierüber hinweghelfen ;-)

Schmetterling auf Nachbars Flieder
Beim Nachbarn fiel jüngst der Fliederbaum um und lag über den gesamten Gehweg. Bei näherer Betrachtung waren dort Hunderte von Schmetterlingen zu beobachten. Eine optische Sensation!!! Mußte natürlich sofort mit dem Handy ein Photo schießen. Ich hätte Stunden dort stehen können und den kleinen Flattermäulchen beim Honiglenzen zusehen!
In diesem Sinne
Steinhart

16 Juli 2009

Noch 67 Tage bis Berlin

Heute war Ruhetag :-))
So konnte ich mich noch kurz um meine Freunde vor dem Haus kümmern: Hexenröhrlinge!

Hexenröhrlinge ohne Ende! Direkt vorm Haus :-)
Sind sie nicht hübsch? Sieben Zwerge ....
So klein und jung - und doch schon gut bewohnt ;-)

Unglaublich, in welcher Stückzahl die Teile aus dem Boden drücken. Aber was ich auch mache, wie früh ich auch dran bin: Alle sind schon bewohnt, wenn ich sie pflücke :-(( Sehr schade
Muß halt doch wieder in den Wald!
In diesem Sinne
Steinhart

15 Juli 2009

Noch 68 Tage bis Berlin

Heute war der 2. Trainingstag für meinen Marathon. Puuuh! Harte Zeiten sind das. Im wahrsten Sinne des Wortes. Obwohl die Vorgaben an sich recht human waren (100 Minuten im 5:50er-Tempo, also 1.000m in 5:50), so waren doch die Witterungsbedingen extrem schwer! Feuchte Schwüle im ganzen Land. Und ich ging um 16 Uhr auf die "Bahn" .... Den ganzen Vormittag hatte es in Strömen und tropischen Ausmaßen gegossen. Keiner glaubte mir, als ich sagte: Gegen Mittag klart es auf und wir bekommen herrlichstes Sommerwetter. Aber genau so war es :-))
Unmittelbar nach dem Zerlegen: Überall Korrosion und Schmodder!
Bin von der Backnanger Mülldeponie aus (hatte dort noch Kartonagen entsorgt) nach Schleißweiler gelaufen. Dort in S. steht ein herrlich erfrischender Brunnen, in dem man u.a. auch seine Arme schön untertauchen kann. Hätte ich mal besser sein lassen ....
Nach meiner Amateur-Reinigung sieht es schon besser aus mit meiner RS200
Meine Uhr gab direkt den Geist auf. Heute habe ich sie dann zerlegt (kam nicht früher dazu wegen meiner Garagenparty - davon später mehr) und bin nun sehr skeptisch ob mich das Teil jemals wieder sportlich begleiten wird :( Eigentlich ist Polar ja wasserdicht. Aber auch die von eBay??? ;-)
Nun denn: Zur Not leihe ich mir das Teil von Kathrin. Wenn sie mitmacht ....
In diesem Sinne
Steinhart

14 Juli 2009

Noch 69 Tage bis Berlin

Heute begann mein Marathon-Training!
Ich trainiere nach einem 10-Wochen-Plan von Herbert Steffny auf eine Marathon-Zeit von <3 Stunden. Bammel habe ich ja schon seit geraumer Zeit. Wird verdammt hart, besonders der Anfang. Und so war es auch heute. War natürlich auch nicht ganz so einfach nach den vergangenen Tagen.

Habe das Intervall-Training dann auch nach der zweiten 2.000-Meter-Einheit (8:30 Min) abgebrochen und bin mit einem 5:40er-Tempo relativ gemütlich weitergejoggt. Dann sogar gestürzt (Schwächeanfall???), blieb aber unverletzt, von ein paar kleinen Abschürfungen mal abgesehen.

Bin mondweit weg von meiner Traumzeit :(

Aller Anfang ist halt schwer .....

In diesem Sinne
Steinhart

13 Juli 2009

Nahe an der perfekten Erholung

Unser Plätzle in Oberhausen an der Nahe
War das ein wunderbares doppelt verlängertes Wochenende. An der Nahe waren wir. Und wir werden nicht zum letzten Male dort gewesen sein. Obwohl die Wetterprognose von 70%iger Regenwahrscheinlichkeit sprach - und dies an quasi allen Tagen - hatten wir doch nur ein einziges Mal wirklich Regen. 3 Stunden morgens zum Frühstück, also kein Problem. Sonst ideale Verhältnisse für Radfahren und Weinproben ;-) Überhaupt: Wir können, nein: müssen die Nahe zum Radeln empfehlen. Stets vom Verkehr weg, immer gut ausgeschildert und beste Beläge! Radlerherz, was willst Du mehr?
Selbstporträt in einem Café in Bad Kreuznach
Für uns war es nicht nur ein Kurzurlaub mit ganz lieben Freunden, sondern v.a. ein ultimativer Testlauf für unseren "Falter". Und der Test wurde bestanden! Der Aufbau klappte ebenso reibungslos wie auch der ganze Aufenthalt. Für 2 Ehepaare also überhaupt kein Problem.
Wir besuchten lediglich drei Weingüter: Von Racknitz, Emrich-Schönleber und Staatsweingut Schloßböckelheim. Letzteres enttäuschte, die anderen übererfüllten sogar unsere Erwartungen! Besonders Freifrau von Racknitz hatte es uns angetan: Die Weine sind phantastisch und der Umgang mit der Kundschaft herzlich und "geerdet". Wir haben unsere Favoriten gefunden ;-)
In diesem Sinne
Steinhart

09 Juli 2009

Auf ins Naherholungsgebiet

Heute ging es nochmals in den Wald. Zum Laufen. Endlich hat mir das Laufen mal wieder richtig Spaß gemacht. Die letzten Tage hatte ich entweder keine richtige Lust oder aber es viel mir unendlich schwer.
Das herrenlose Hirn stellte sich bei näherer Betrachtung als roter Kaltschaum heraus. Dann ist ja alles gut ... ;-)
Unterwegs bin ich dann doch ein wenig erschrocken als ich dieses komische Etwas am Boden liegen sah. Hirn? Lunge? Frühgeburt? Nachgeburt? Wer weiß es so genau ... Mein Bammel vor dem am Dienstag beginnenden Marathontraining wächst mittlerweile ins Unermessliche. ich werde täglich berichten :-) Während des Laufes fielen mir meine Pfifferlinge ein. Die sollten doch schon lange geerntet sein!!! Also bin ich anschließend heim, hab mir Korb und Messer gegriffen, meine Kathrin kurz auf Abendessen gegen 21 Uhr gepolt und ab gings. Doch große Enttäuschung: Erstmals waren Schnittstellen auf "meiner" Pfifferlingswiese zu sehen :-( Kennen also auch andere diese Stelle ... ;-) Nun denn, zwei Handvoll konnte ich dann doch noch pflücken. Die hauen wir uns dann an der Nahe in die Pfanne.
In diesem Sinne
Steinhart

09 Juli 2009

Schlaganfall rechtzeitig erkennen!

Diese Tage erhielt ich von einer guten Freundin eine "Massenmail". Ich reagiere auf Aufforderungen wie "Senden Sie diese an 10 weitere ..." höchst allergisch und sende diese natürlich nicht weiter. Es gibt halt mittlerweile zu viel Scharlatanerie auf dieser Welt.
Aber manchmal gibt es auch wirklich intelligente Inhalte. Zu diesen zähle ich auch die Tips, die angeblich einen Schlaganfall erkennen helfen. Da ich selbst einem solchen vor Jahresfrist wohl nur knapp entgangen bin möchte ich zumindest auf diesem Wege alle darüber informieren. Es folgt also jetzt der Inhalt dieser Mail, dessen Wahrheitsgehalt ich natürlich weder wissen, überprüfen noch garantieren kann. Dem Schlußsatz dieser Mail kann ich mich allerdings vollumfänglich anschließen; ich mache es halt über diesen Blog ;-)
In diesem Sinne
Steinhart

Ein wahres Ereignis:

Während gegrillt wurde, stolperte Ingrid und fiel hin. Man bot ihr an,
einen Krankenwagen zu rufen, doch sie versicherte allen, dass sie OK war und sie nur wegen ihrer neuen Schuhe über einen Stein gestolpert sei.

Weil sie ein wenig blass und zittrig wirkte, half man ihr, sich zu
säubern und brachte ihr einen neuen Teller mit Essen. Ingrid verbrachte den Rest des Abends heiter und fröhlich. Ingrids Ehemann rief später an und ließ alle wissen, dass seine Frau ins Krankenhaus gebracht worden war. Um 23.00 Uhr verstarb Ingrid. Sie hatte beim Grillen einen Schlaganfall erlitten.

Hätten ihre Freunde gewusst, wie man die Zeichen eines Schlaganfalls
deuten kann, könnte Ingrid heute noch leben.

Manche Menschen sterben nicht sofort. Sie bleiben oft lange in einer auf
Hilfe angewiesen, hoffnungslosen Situation.
Es dauert nur 1 Minute, das Folgende zu lesen...

Ein Neurologe sagte, dass wenn er innerhalb von 3 Stunden zu einem
Schlaganfallopfer kommen kann, er die Auswirkung eines Schlaganfalls
aufheben könne. Er sagte, der Trick wäre, einen Schlaganfall zu erkennen,
zu diagnostizieren und den Patienten innerhalb von 3 Stunden zu behandeln, was allerdings nicht leicht ist.

Erkenne einen Schlaganfall: Es gibt 4 Schritte, an die man sich halten
sollte, um einen Schlaganfall zu erkennen.

-Bitte die Person, zu lächeln (sie wird es nicht schaffen).

-Bitte die Person, einen ganz einfachen Satz zu sprechen (zum Beispiel:
"Es ist heute sehr schön.").

-Bitte die Person, beide Arme zu erheben (sie wird es nicht oder nur
teilweise können).

-Bitte die Person, ihre Zunge heraus zu strecken (Wenn die Zunge
gekrümmt ist, sich von einer Seite zur anderen windet, ist das ebenfalls ein
Zeichen eines Schlaganfalls.)

Falls er oder sie Probleme mit einem dieser Schritte hat, rufe sofort
den Notarzt und beschreibe die Symptome der Person am Telefon.

Ein Kardiologe hat gesagt, wenn man diese Mail an mindestens 10 Leute
schickt, kann man sicher sein, dass irgendein Leben – eventl. auch
unseres – dadurch gerettet werden kann.


Wir senden täglich so viel "Schrott" durch die Gegend, da können wir
doch auch die Leitungen mal mit etwas Sinnvollem verstopfen, findet Ihr
nicht?


PAGITZ Mary, OSR.
Pflegedienstleitung
Chirurgische Univ. Kliniken
Anichstr. 35
6020 Innsbruck
Tel. 050 504 22302
Fax 050 504 22303
mary.pagitz@tilak.at





08 Juli 2009

Weltuntergangsstimmung am Neckar .....

Nun ist es schon wieder eine ganze lange Woche her, daß ich mich hier gemeldet habe. Dabei hätte ich jeden einzelnen Tag viel zu berichten gehabt ....
z.B. daß wir ein wunderbares Wochenende bei guten uralten Freunden in der Oberpfalz verbracht haben. Zwar konnten wir nicht wirklich alles verstehen ;-), da man dort eigentlich nicht mehr wirklich deutsch spricht. Bei all dem "Houderdouder" und "Allmäch" entwickeln nonverbale Tätigkeiten ihren ganz eigenen Reiz. So habe ich dort bestimmt 4 Stunden Tischtennis gespielt. Und ich glaube übrigens, sagen zu können: "Es geht noch!" ;-)
"Weltuntergangsstimmung" am Neckarradweg bei Ludwigsburg
Oder z.B. daß ich mit meiner kleinen Mitarbeitertruppe eine Radausfahrt von LB nach Stuttgart zum Max-Eyth-See und Rosensteinpark machte. Das Dumme war nur, daß dies am Freitag war. Und der Freitag war wettertechnisch nicht unbedingt der freundlichste Tag .... Und das ist sehr untertrieben. Ich dachte am Ende, die Welt ginge unter! Auf dem Radweg am Neckar flossen Mega-Wasserströme zum Fluß. Es war kaum noch ein Durchkommen. Ich mußte die weiblichen Teilnehmer fürsorglich einzeln durch die Fluten begleiten. Alleine hätten sie es sicher nur schwerlich geschafft. Und nach den Mädels kamen die Fahrräder. Irre!
Oder aber auch z.B. von unserer Cava-Verkostung, zu der ich dann nach dem Unwetter leider viel zu spät kam: Unsere Gruppe hatte es von bundesweit etwa 300 unter die letzten drei geschafft: Finale! Heute kam das Ergebnis: Ein hervorragender dritter Platz!!! :-)) Gut, ich konnte leider nichts mehr dazu beitragen ....
Unser Tandem wird künftig liegend auf unserem Falter transportiert
Der absolute Höhepunkt dieser Tage steht nun aber unmittelbar bevor: Eine kleine Radl-Weinreise an der Nahe. Diese wird auch zur ultimativen Falterjungfernfahrt mit ganz lieben guten Freunden. Zu diesem Zweck wurde mittlerweile auch eine entsprechende Tandemhalterung konstruiert: Kostete nur etwa 5 EUR, 3 bereits vorhandene Holzlatten und etwa 1 Stunde Sägen und schrauben. Ergebnis: Das Tandem wird nun liegend auf dem Hänger transportiert und liegt bombenfest!!! Herzlichen Dank an dieser Stelle an mein Brüderchen im hohen Norden: Er hatte die Idee mit dem Liegendtransport!
Es ist also wieder eine ganze Menge passiert. Das Leben bleibt spannend, Leute!!!
In diesem Sinne
Steinhart